Die Gesellschaft
Arbeit Remscheid gGmbH wurde 1999 als Qualifizierungs- und Beschäftigungsgesellschaft gegründet. Die Gesellschaft ging hervor aus dem Verein Arbeitslosenhilfe e. V., der in den 80er und 90er Jahre die Fachinstanz war für die Beratung und Förderung und Beschäftigung von arbeitslosen Menschen in Remscheid.
Bei uns geht es um die soziale und berufliche Integration von arbeitslosen Menschen. Hierzu werden zielgruppenspezifische Ausbildungs- und Qualifizierungsmaßnahmen, Beschäftigungsprojekte und Bildungsangebote in den eigenen Beschäftigungs- und Qualifizierungsbetrieben der Gesellschaft und in der Zusammenarbeit mit Kooperationspartnern und privatwirtschaftlichen Betrieben durchgeführt. Hinzu kommen flankierende Maßnahmen der Integrationsbegleitung wie psychosoziale Beratung, sozialpädagogische Betreuung, Bildungscoaching, Unterrichtseinheiten, spezifische Trainings, Vermittlungsmanagement, berufliche Integration und Nachbetreuung.
Der Hauptsitz befindet sich in der Freiheitstraße in Remscheid. Darüber hinaus gibt es das Kaufhaus Remscheid am Markt, die Alte Stadtgärtnerei am Rande des Stadtparkes und den Freizeitpark Kräwinklerbrücke an der Wuppertalsperre.
Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
Aktuell sind mehr als 70 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in sehr unterschiedlichen Professionen sozialversichert bei Arbeit Remscheid gGmbH beschäftigt. Sie betreuen/fördern ständig bis zu 150 Teilnehmerinnen und Teilnehmer in diversen Maßnahmen und Projekten und/oder arbeiten in einem unserer Zweckbetriebe.
Arbeit Remscheid gGmbH legt als Beschäftigungsgesellschaft großen Wert darauf, ständig sozialversicherte Arbeitsplätze für vorher langzeitarbeitslose Menschen zu schaffen und junge Menschen inner- und außerbetrieblich auszubilden. So ist die Firma besonders geprägt durch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die sich über einen längeren Zeitraum von der Maßnahmeteilnahme über ein gefördertes Arbeitsverhältnis und/oder ein befristetes Arbeitsverhältnis zur/zum Stammmitarbeiter*in erfolgreich weiterentwickelt haben. Andere wurden erfolgreich nach einer gewissen Förderzeit in andere Betriebe des Arbeitsmarktes weitervermittelt.
Darüber hinaus wäre es ein wünschens- und lohnenswertes Ziel für die Sozial- und Arbeitspolitik in unserer Gesellschaft, wenn Menschen, die auf dem ersten Arbeitsmarkt keine Chance mehr haben (z. B. durch gesundheitliche Einschränkungen oder durch andere Handicaps), dauerhaft oder über einen langjährigen Zeitraum in unseren Zweckbetrieben sozialversichert arbeiten könnten, um für das Gemeinwesen Sinnvolles zu leisten und selbst gesellschaftliche Teilhabe durch Arbeit leben zu können.
